Weekly Deals 30.09.2015-06.10.2015

Hallo zusammen,

heute gibt es wieder neue Weekly Deals mit einem bunten Blumenstrauß an Produkten, die ihr zum Basteln verwenden könnt :)

Von Framelits bis hin zum Punch Board ist alles dabei.

 

Literatur: Mein Lese-Potpourri September

Hier stelle ich euch zwei Bücher vor, die gut zu lesen, aber nicht außergewöhnlich sind. Doch oft möchte ich einfach nur ein bisschen schmökern und da freue ich mich stets über Bücher, die sich „weglesen“ lassen und eine unterhaltsame Geschichte haben.

Kategorie Krimi

Martin Walker – Bruno, Chef de Police

Verlag: Diogenes

Seitenanzahl: 338

Ich habe ja so meine Lieblingsautoren, probiere aber gerne auch mal neue Autoren aus. Manchmal gibt es in Buchläden „Grabbel-Tische“, auf die ich mich mit Freude stürze. Bei solch einer Shopping-Aktion erstand ich diesen kleinen Krimi.

Es handelt sich dabei um den ersten Teil einer Krimi-Serie um den Polizisten Bruno, eigentlich Benoît. Bruno ist nicht nur Polizist, sondern er unterrichtet das lokale Rugby-Team, schlichtet Streitereien, organisiert lokale Events und ist nebenbei noch der Traum-Schwiegersohn der gestandenen Damen des französischen Dörfchens. Bis dato war der aufregendste Fall ein Banküberall oder die Versuche, die EU-Kontrolleure an der Nase herumzuführen. Doch mit der gemütlichen Behaglichkeit ist es vorbei, als ein algerischer Einwohner, ein Harki, brutal ermordet aufgefunden wird und Bruno den Mörder in seinem Dorf ermitteln muss.

In dem Buch mochte ich zum einen diese typisch Dorf-Atmosphäre. Erinnert sie mich doch irgendwie ein bisschen an eine Reise durch kleine Täler in den Alpen vor Jahren, rechts und links die kleinen Häuser, alles überschaubar, fast ein bisschen abgeschnitten von der hektischen Außenwelt. Martin Walker beschreibt die kleinen Details sehr lebendig und anschaulich, so dass ich tatsächlich ab und zu in alten Erinnerungen schwelgte. Zum anderen gibt es diese klassische Dorf-Gemeinschaft. Zwar lebe ich in Berlin, komme aber aus einer Kleinstadt aus dem Norden. Immer wenn ich zurück in meine Heimatstadt an der Ostsee fahre, fallen mir die kleinen, aber feinen Unterschiede auf. Ein etwas größerer Unterschied ist, wie gut man über das Leben der Nachbarn oder anderer Stadtbewohner informiert ist und auch die verwandtschaftlichen Beziehungen kennt (z. B. „der Freund deiner ehemaligen Klassenkameradin XY ist der Sohn von Z, dem wiederum das große Haus in der Straße bbb gehört“). Diesen Dorf-Charakter bringt der Autor teilweise sehr humorvoll in die Handlung mit ein.

Außerdem lernte ich etwas mehr über die französische Geschichte kennen, Details, die ich im Geschichtsunterricht damals nicht hatte bzw. inzwischen wieder vergessen habe. Letztendlich steht der Mordfall in dem Buch im Hintergrund, sondern die Handlung lebt von den Charakteren, der dörflichen Atmosphäre und den geschichtlichen Verquickungen.

Ich werde nun nicht gezielt mir die anderen Teile der Krimi-Serie bestellen, aber ich schreibe sie mir auf und werde auf Märkten nach ihnen auch ein bisschen stöbern. Ein netter Krimi, den man ruhigen Gewissens auf dem heimischen Sofa oder im Urlaub schmökern kann.

 

Kategorie Historischer Roman:

Elizabeth Chadwick – Das Lied der Königin

Verlag: Blanvalet

Seitenanzahl: 634

Ich habe so ein paar Autoren, auf die ich sehr gerne bei historischen Romanen zurückgreife wie Bernhard Cornwell oder Rebecca Gablé. Da aber deren Sortiment auch begrenzt ist, suche ich oft nach Alternativen. Wichtig ist mir dabei, dass die Charaktere nicht allzu flach ist, die Handlung nicht zähflüssig und auch nicht zu viel Kitsch verarbeitet wird. Etwas abgeschreckt bin ich auch, wenn bereits das Cover so gestaltet ist, dass ich mich nicht traue, das Buch in der Bahn aus der Tasche zu ziehen… Elizabeth Chadwick entdeckte ich dabei durch Zufall. „Das Lied der Königin“ der der erste Teil einer Trilogie um Eleonore von Aquitanien, im Buch Alienor von Aquitanien genannt. In diesem Buch wird die Kindheit der Herzogin, ihre erste Ehe mit König Louis VII und der Beginn ihrer Ehe mit König Henry II beschrieben. Wie es bei historischen Romanen so ist, darf man nicht alles für bare Münze nehmen: Manche Sachverhalte werden etwas romantisiert, andere ausgeschmückt, wieder andere hinzugefügt oder dezent weggelassen. Will sagen, ein Historiker wird möglicherweise das eine oder andere Mal den Kopf schütteln. Da ich aber keine Historikerin bin, sondern nur eine Leseratte auf der Suche nach Beute, bin ich da etwas nachsichtiger. Ich habe dennoch bei Wikipedia ein bisschen nachgelesen und konnte jetzt keine gravierenden Fehler feststellen.

Mir gefiel vor allem, dass die Protagonistin eine sehr selbstbewusste Frau war, die selbst in dieser Zeit versuchte, ihre Unabhängigkeit und  ihr Erbe zu wahren. Nun war dies in der Zeit nicht leicht. Nach ihrer Scheidung galt Alienor praktisch als Freiwild und jeder versuchte, die „Beute“ zu fangen, es gab kaum einen dickeren Fisch auf dem adligen Hochzeitsmarkt. Und auch während der Ehe mit dem sehr christlichen Louis VII mit seinen strengen Beratern wurde ihr deutlich gemacht, welche Rolle und welche Funktion sie als Frau zu erfüllen hat: Söhne gebären, devot sein, wertvolles Erbe mit in die Ehe bringen. Nun werden mitunter heute immer noch diese Ansprüche an Frauen gestellt und diese Kriterien / Wertvorstellungen sind mitnichten Teil der Vergangenheit. Der Konflikt zwischen Alienor und Henry wurde gut herausgearbeitet und in manchen Situationen konnte ich tatsächlich nur mit den Kopf schütteln.

Insgesamt ließ sich das Buch gut lesen und ich kann das Buch für ein entspanntes Lesen empfehlen. Aber, da bin ich ganz ehrlich, an eine Rebecca Gablé kommt zumindest dieses Werk nicht heran, da empfinde ich die Geschichten bei Rebecca Gablé als vielschichtiger und auch die Charaktere noch runder.

 

 

IN{K}SPIRE_me Challenge #217 – Mit Geduld und Spucke

Inkspireme

An manchen Abenden ist Karten basteln bei mir wie Kaugummi kauen – ein wenig zäh, aber ich komme dann doch irgendwann voran ;) Gestern abend war solch ein Tag. Ich hatte eine bestimmte Idee, brauchte jedoch ewig für die Umsetzung der IN{K}SPIRE_me Challenge und bin immer noch ein wenig unsicher.

Butterfly-black-white-card

Ich wollte gerne etwas in schwarz weiß basteln, doch irgendwie war mir das dann noch nicht auffällig genug. Über die Schulter wurde mir „ein bisschen Farbe wäre nicht schlecht“ (oder so ähnlich) zugeworfen, sodass ich mich für eine dritte Farbe, nämlich Gold, entschied. Letztendlich wurden es das Designerpapier im Block Neutralfarben, Flüsterweiß, Schwarz und Metallic-Folie Gold.

Schmetterling-Karte-schwarz-weiß

Da ich keine Stanze für Konfetti habe, musste ich sämtliche kleinen Goldkreise und Stücke einzeln ausstanzen. Wobei, die Mini-Kreise kommen aus der Stanze Eule, die anderen Goldstücke sind die Überbleibsel der Thinlits Schmetterlinge, die ich verwertet habe. Dies dauerte doch etwas länger und ich glaube, man hat mich das eine oder andere Mal ziemlich in meinem kleinen Kämmerlein fluchen hören. Denn es gestaltete sich als recht umständlich, diese kleinen Schnipsel mit Kleber zu bekleben und dann auch noch richtig auf der Karte zu verteilen. Jedes zweite Teil flog vorher runter, ein paar weitere Teile machten sich mit Kleber davon und nur ein Bruchteil wollte beim ersten Mal auf der Karte bleiben.

Karte-Geburtstag-elegant

Die zweite Hürde war das Band. Denn irgendwie musste das Ding ja auch befestigt werden. Einen Klebepunkt gibt es oben via Glue Dot, den Rest habe ich hinter die Pailetten geklemmt oder woanders festgehakt. Nach einer gefühlten Ewigkeit war die Karte dann endlich fertig und ich konnte mich meinem Krimi zuwenden, der am Sonntag abend auf mich wartete :)

Da ich die Karte erst heute nachmittag knipsen konnte, verzeiht mir bitte die Schatten, die ihr im Hintergrund seht. Leider ist die Sonne jetzt schon schneller weg und bei so spontanen Foto-Aktionen fehlt mir dann das Licht.

 

Ein weihnachtliches Dankeschön für die Nachbarn

Ohne unsere Nachbarn hätte ich so manches Mal zur Post flitzen müssen, so konnte ich jedoch bei unseren Nachbarn klingeln und dort meine Päckchen abholen. Dafür möchte ich vor allem zu Weihnachten Danke sagen und habe daher die erste Kleinigkeit gebastelt.

gift-bag-christmas

Ich wollte ein paar Süßigkeiten, aber eben schön verpackt, verschenken. Ich habe das dunkle, satte Marineblau gewählt und die Edgelits Schlittenfahrt durch die Big Shot geschickt. Als zusätzliche Farben suchte ich mir Anthrazitgrau, Flüsterweiß sowie den Farbkarton Weißes Pergament aus. Für die Verpackung schnappte ich mir mein Stanz- und Falzbrett für Geschenktüten, das ich inzwischen nicht mehr missen möchte. Die Maße sind 8 Inch x 11 Inch und die Größe „M“ beim Brett.

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Da die Verpackung nach oben recht hoch ist, war die Oberfläche etwas leer. Als weitere Details stempelte ich die Sterne aus dem Stempelset Perpetual Calender und embosste sie in weiß. Anschließend noch ein bisschen Organza-Geschenkband oben herumgeschwungen und fertig ist das Dankeschön.

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Heute mal ganz ohne Stempel – Clean and Simpel

Mir ist aufgefallen, dass ich bei den letzten Karten doch recht viele Utensilien verwendet habe. Aber das ist oftmals gar nicht notwendig. Bei dieser Karte habe ich einfach einmal ein bisschen ausprobiert, mit Formen und Embellishments gespielt – herauskam diese kleine Karte.

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Letztendlich habe ich nur drei verschiedene Farben verwendet, ein bisschen Band und eine antike Klammer. Ganz wichtig sind die Handstanze und das Papier-Loch-Werkzeug, weil ihr ansonsten ziemlich „herumpfriemeln“ müsst, wenn ihr die unterschiedlichen Lagen aufeinander platziert. Das Band ließ sich erstaunlich leicht durchbohren. Beim Zuschneiden des Bandes muss die Schere sehr scharf sein, sonst fransen die Kanten aus – da hatte ich schon so meinen Spaß mit.

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Das Innere der Karte habe ich pur belassen, weil bereits so viele Papierlagen aufeinander liegen und die Karte bereits recht schwer ist. Aber natürlich könnt ihr auch ein weißes Einlegeblatt verwenden oder innen ein Stück Flüsterweiß einkleben.

TTT – Masking Technique mit Four Feathers

Heute war mir mal nach einer herbstlichen Karte für einen Mann, so entschied ich mich für das leider ausgelaufene Stempelset Four Feathers sowie die In Colors Waldmoos (In Color 2014-2016) sowie Taupe (In Color 2015-2017). Ganz klassisch gab es dazu als Hintergrundfarbe Flüsterweiß.

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Auf der rechten Seite wollte ich einen schmalen Streifen nur mit Federn stempeln. Wenn ihr nur Stempel aufeinander setzt, kann es recht dunkel werden und die einzelnen Federn wirken nicht mehr so gut. Mit dem „Masking“ könnt ihr auf mehreren Ebenen stempeln. Ihr stempelt zunächst das Motiv, welches ihr aufeinander stempeln wollt, auf ein dünnes Stück Papier. Dieses sollte nicht zu dick sein. Anschließend schneidet ihr das Motiv als Schablone aus. Ist das Papier zu dick, ist es schwer, mit der Schablone zu arbeiten, weil ihr den Stempel nur noch schwer auf der Schablone und der anderen Lage Papier positionieren könnt. (s. Bild).

Masking-Technique-CardAnschließend stempelt ihr munter drauf los. Zunächst die erste Ebene, danach verwendet ihr die Schablone, um nicht über die erste Ebene zu stempeln. Bei mir auf der Karte seht ihr, dass ich sowohl mit der Masking-Technik gearbeitet als auch mitunter direkt übereinander gestempelt habe. Allerdings habe ich beim direkten Stempeln erst einmal das Waldmoos woanders abgestempelt und dann erst verwendet.

four-feathers-birthday-card

Damit ist das Aufwendigste auch schon geschafft. Ok, ich brauchte für die linke Seite am längsten, lag aber an meiner eigenen Schusseligkeit: Finger an den Farben und diese schön erst auf das weiße Papier geschmiert, dann auf die ausgestanzten Federn und zu guter Letzt auch noch auf den Streifen Taupe. Natürlich nicht alles gleichzeitig, sondern nacheinander, sodass ich die linke Seite bestimmt drei Mal basteln durfte.

Ihr könnt statt der Federn auch die Blätter verwenden, die momentan im JHK und Herbst- / Winterkatalog angeboten werden. Diese sind eine gute Alternative und sehen auch sehr herbstlich aus. Außerdem sind sie sehr mann-kompatibel, weil sie nicht so verspielt, schnörkelig oder irgendwie niedlich sind.

Weekly Deals 23.09.2015-29.09.2015

Hallo zusammen,

es ist wieder Mittwoch und ihr könnt tolle Schnäppchen bei den Weekly Deals machen. Zwei Stanzen sind dabei, unter anderem die Stanze Eleganter Anhänger, die ihr super für kleine Geschenkanhänger nutzen könnt.

Built for Free Using:  My Stampin Blog

 Wenn ihr bestellen möchtet, könnt ihr entweder direkt über den Onlineshop bestellen oder mir eine Mail an stempelnstanzenstaunen[at]web.de senden.