TTT – Der Herbst mit der Velveteen Technik

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Heute stelle ich euch die Velveteen Technique (Velveteen Technik) vor, die wir bei unserem Teamtreffen getestet haben. Beim Karten basteln kommt es nach meiner Erfahrung vor allem auf drei Dinge an:

  1. Hochwertige Zutaten – nichts ist schlimmer, als mit stumpfen Scheren Band abzuschneiden oder Stempelfarbe, die nicht richtig deckt
  2. Technik
  3. Ideen / Kreativität

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Nun wird sich vielleicht der eine oder andere wundern, warum ich Ideen auf den dritten Platz verwiesen habe. Nicht, weil ich kreative Ideen für derart unwichtig halte. Aber, um Ideen umzusetzen, ist das Handwerk unheimlich wichtig. Ich merke es oft, dass ich zwar eine Idee habe, die in meiner Phantasie innerhalb von fünf Minuten verwirklicht wird. Wenn es aber an die Umsetzung geht, benötige ich die richtigen Werkzeuge und die passende Technik. Allerdings braucht man kein Labor zu Hause, es reicht oftmals eine simple Ausstattung, um schon viele schöne Dinge zu zaubern. Je größer allerdings die Bastel-Sammlung wird, desto mehr tobe ich mich auch aus ;)

acorny-thank-you

So, genug herumphilosophiert, zurück zur Technik. Am liebsten sind mir Techniken, die leicht von der Hand geben und bei denen ich nicht zig Utensilien benötige, um irgendwann ein Ergebnis zu erzielen. Bei dieser Technik braucht ihr nur zwei Utensilien, also wirklich kinderleicht. Mit der Velveteen (Velvet=Samt) Technique kreiert ihr einen künstlichen Samt-Effekt. Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr, dass die Karte einen Hintergrund aus Linien hat – manche Linien sind glänzend, andere sind matt. Streicht ihr vorsichtig über die Karte, nehmt ihr auch die unterschiedliche Oberflächenstruktur wahr. Nun müsst ihr zügig die Karte weiter gestalten, damit die weiße Tinte nicht zu schnell trocknet. Je nach Papier trocknet die Farbe unterschiedlich schnell.

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Ich habe mich für eine Clean and Simple Karte entschieden mit den Eicheln aus dem Stempelst Herbstgrüße aus dem aktuellen Herbst- / Winterkatalog. Verwendet habe ich auch eher herbstliche Farben, nämlich die warmen Töne Waldmoos (In Color 2014-2016) sowie Kürbisgelb. Ich empfehle bei der Technik eher dunkle Farben, da ansonsten der Effekt schwach ausfällt. Drei Eicheln habe ich in die Ecke gesetzt, oben rechts noch einen kleinen Spruch und ein bisschen Band. Als kleines Detail habe ich die Lagen versetzt aufeinander geklebt. Nun haben die Eicheln ein leichtes Streifenmuster und der Hintergrund ist nicht weiß pur, sondern gestreift mit matten und glänzenden Streifen. Ich finde die Technik toll, weil sie sich leicht umsetzen lässt, Hintergründe eine besondere Note erfahren und sich die Karte auch noch interessant anfühlt. (Ich muss immer alles anfassen [wenn ich darf] und mitunter auch dran riechen – gelegentlich sorgt das speziell am Tisch für erstaunte Gesichter, weil ich das völlig unbewusst mache).

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Euch einen tollen Start in die nächste Woche und hoffentlich weiterhin so schönes Herbstwetter wie bisher :)

 

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