Literatur – Auf dem Weg nach Santiago de Compostela

Lang, lang ist her mit meiner letzten Buchrezension. Es ist nicht so, dass ich derzeit nicht lese, sondern dass ich es  einfach zeitlich nicht hinbekomme, eine Rezension zu schreiben. Jetzt aber, die kleine Bazzzille ist pappsatt (und deswegen friedlich), also schnell Laptop geschnappt und ich versuche mein Glück.

pilgerin-lorentz

Als Fan historischer Romane habe ich so ein paar Autoren, die ich immer wieder gerne lese, weil sie in ihren Büchern so eine gewisse Konstanz aufweisen, sprich, in der Regel kommt es nicht zu bösen Überraschungen. So ist es bei Iny Lorentz. Dieses Mal wurde es das Buch Die Pilgerin.

Wir befinden uns im 14. Jahrhundert in der Reichsstadt Tremmlingen. Tilla, ein Tochter aus einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie, ist dem ältesten Sohn eines befreundeten Kaufmanns versprochen – wie es eben so üblich ist. Doch dann stirbt ihr Vater und ihr ältester Bruder übernimmt das Regiment. Damit soll sich alles in Tillas Leben ändern. Die Verlobung wird aufgelöst und stattdessen wird Tilla mit einem Geschäftspartner verheiratet. Dieser hatte erst kürzlich seine schwangere Frau verloren und ist dafür bekannt, auch mit der Rute nicht zu geizen.  So muss auch Tilla Gewalt erfahren – ein trostloses Leben droht. Doch Tilla flieht verkleidet als Mann, um den letzten Wunsch ihres Vaters zu erfüllen: eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Tilla schließt sich einer Pilgertruppe an und lernt auf ihrem Weg nicht nur, dass das Äußere trügen kann, sondern auch, wie wichtig das Miteinander ist.

Das, was ich an den Büchern schätze, ist wiederum auch ein kleines Manko: Die Themen sind eben doch ähnlich mit einer Protagonistin, die, regelmäßig als Mann verkleidet, auf eine gefährliche Reise geht oder sich in ein anderen Abenteuer stürzt. Wirkliche Überraschungen gibt es nicht, die Handlung ist doch etwas vorhersehbar. Auf der anderen Seite ist der Plot schlüssig, die Geschichte abwechslungsreich, gut geschrieben und damit entspannt zu lesen. Daher kann ich das Buch auch empfehlen, wenn es einfach mal etwas „Seichtes“ sein soll, was nicht abwertend gemeint ist.

Du findest die Autorin regemäßig im Angebot auf Büchertischen, da decke ich mich auch stets ein.

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