Stampin‘ Up!

Wie bei „Über mich“ angekündigt, möchte ich ein wenig Stampin‘ Up! (SU) vorstellen und auch erklären, warum ihr diesen Namen andauernd bei mir lest ;)

Stampin-Up-Berlin

Grundsätzlich gibt es im Bastelbereich viele, viele Firmen mit einer Fülle an mitunter tollen Produkten. Dennoch habe ich mich nach einigem Ausprobieren letztendlich für Stampin‘ Up! entschieden und hier werdet ein paar Gründe für meine Entscheidung finden. Gleich vorweg: Diese Gründe habe ich nirgends abgeschrieben, sondern es sind meine persönlichen Erfahrungen. ;) Am Ende sehe ich mich ein wenig wie einen Autofahrer, der einfach seine Marke gefunden hat und nun mit seinem Vierrad zufrieden herumdüst.

Das Konzept: Alles ist auf einander abgestimmt

Ich finde persönlich nichts nerviger, als wenn ich durch die Geschäfte rennen und irgendetwas suchen muss, sei es einen passenden Stempel, eine bestimmte Farbe oder eine Stanze. Entweder passt dann das Papier nicht zum Stempel (von Standardfarben abgesehen), oder die Schmetterlingsstanze lässt sich partout nicht in Einklang mit den Stempeln bringen. Bei Stampin‘ Up! habe ich den großen Vorteil, dass die Stempel mit den Stanzen abgestimmt sind und die Papierfarben mit den Stempelfarben. Für mich ist es zum einen eine riesige Zeitersparnis, gleich die passenden Kombinationen zu Hause zu haben, zum anderen finde ich es schön, wenn ich Farben auf einer Karte bei den verschiedenen Elementen wiederfinde.

 Qualität

Für mich passt die Gesamtqualität. So kann ich mit den Stanzen auch Papier mit einer hohen Dichte stanzen, ohne dass ich mich halb auf die Stanze setzen muss, damit diese endlich den Kreis ausstanzt. Dies ist wichtig, da ich mit recht festem Papier arbeite und für dieses stabile Stanzen brauche. Arbeitet man ausschließlich mit dünnem Papier, ist dies natürlich nicht so relevant. Darüber hinaus gibt es viele, viele unterschiedliche Stanzen, die sich mit den Stempeln abstimmen lassen. Das Konzept, dass sich Stempel und Stanzen ergänzen, finde ich schlichtweg super, da einfach praktisch und oftmals zeitsparend (denn wer schneidet schon gerne mitunter zig Kreise aus…).

Ferner haben die Stempelkissen eine hohe Farbdichte. Dies merkt man weniger an gestempelten Schriftzügen, sondern speziell bei Stempeln mit großen, ausgefüllten Flächen. Enthält die Farbe nicht ausreichend Pigmente, so sieht der Stempel nicht schön satt aus.

Das Papier ist stabil und gut durchgefärbt. Es gibt zwar noch weitere Papieranbieter, die auch gutes Papier anbieten, jedoch passt die Farbe mitunter nicht zu den Stempelfarben, was ich als großen Nacheil empfinde. Darüber hinaus bietet Stampin‘ Up! auch unterschiedliche Papierformen an, sei es klassisches Tonpapier, Pergamentpapier und farblich abgestimmten Motivpapier – sprich eigentlich alles, was man braucht.

Farbauswahl

Zu Beginn hat mich die riesige Farbauswahl förmlich erschlagen. Von Farben wie Brombeermousse oder Calypso hatte ich vorher nichts gehört und konnte mir zunächst nur eingeschränkt etwas unter diesen vorstellen. Je länger ich jedoch bastle, desto mehr weiß ich die Riesenfarbauswahl zu schätzen. Es gibt verschiedene Farbfamilien, die ich miteinander kombinieren kann oder innerhalb derer ich arbeiten kann. Und, ganz wichtig, ich habe stets abgestimmtes Papier, passende Stempelfarben und sogar noch dazu harmonierende Bänder.

Stempel

Ich habe die Anzahl Stempel nicht gezählt, doch sie ist wirklich groß. Für jeden Anlass gibt es Stempel, sei es zur Hochzeit, zum Geburtstag oder einfach nur, um „hallo“ zu sagen.

Zubehör

Meine Erfahrung ist, dass die Neugier mit der Bastelzeit steigt. Zumindest ich merke, dass ich irgendwie immer mehr Ideen habe und Neues ausprobieren muss.Stampin‘ Up! bietet auch hier massig Artikel, sei es Embossing, Aquarell oder Kreidetechnik. Nie hätte ich geglaubt, dass ich mich mal am Aquarellieren versuche. Nicht zu vergessen auch die vielen Embellishments wie Knöpfe, Klammern, Steinchen, Perlen zum Verzieren und Aufwerten der Karten.

Eine große Anzahl von Produkten gibt es auch für das Stanzen von Formen oder kleinen Verpackungen. Es gibt Framelits, Thinlits, Edgelits – alles Utensilien, um Formen aus dem Papier zu stanzen. Hierzu benötigt ihr jedoch eine Stanz- und Prägemaschine, bei Stampin‘ Up! die dicke Big Shot. In meinem Blog erwähne ich diese regelmäßig.

Neue Produkte

Es wird nicht langweilig, da es jährlich nicht nur einen neuen Hauptkatalog gibt, sondern auch Kataloge im Frühjahr/Sommer sowie für den Herbst.

Katalog

Das Schöne an den Katalogen ist, dass es nicht nur Anguck-Kataloge sind, sondern ich auch Vorschläge nachbasteln kann und/oder ich mich inspirieren lassen kann. Klingt vielleicht seltsam, doch tatsächlich blättere ich den Katalog regelmäßig durch und schaue, ob ich von den Vorschlägen etwas anwenden kann.

Community

Ich habe schon viele, nette Leute bei Stampin‘ Up! kennen gelernt, die mein Hobby teilen. Denn, sind wir ehrlich: Wenn man zu Hause von seinen neuesten Ideen erzählt, kann man Glück haben und die Begeisterung wird geteilt. Oder nach der vierten Karte kommt ein nachsichtiges, mildes Lächeln und man weiß genau, dass der andere innerlich einfach nur den Kopf schüttelt. ;) Bei den anderen Bastel-Fans kann ich ganz entspannt berichten, Fragen stellen und mich austauschen, ohne dass ich das Gefühl habe, ich werde für verrückt gehalten. ;)

 Warum nicht im normalen Handel?

Ich wurde nun schon mehrmals darauf angesprochen, warum es die Produkte nicht im normalen Handel gibt – und ich kann die Frage gut nachvollziehen. Ich bin eigentlich die klassische Kundin, die bei solchen Dingen als erstes in den Laden marschiert. Es gibt meiner Meinung nach ein paar Gründe:

  1. Das Konzept: Wenn ich in einem Bastelladen bin, so sind die Produkte in der Regel sortiert nach Stempel, Papier, Stempelfarbe usw. Das Problem ist, dass ich auf diese Weise schwer zeigen kann, wie diese Produkte zusammengehören. Sprich: Achtung, die Stanze passt zu dem Stempel oder das Motivpapier zu der Stempelfarbe. Da dies jedoch das Unterscheidungsmerkmal von Stampin‘ Up! zu vielen anderen Firmen ist, würde das Hauptkaufargument verloren gehen.
  2. Erleben: Ganz ehrlich, auch hier hätte ich vorher den Kopf geschüttelt und gefragt, was man dem beim Basteln erleben möchte. Und ja, mit einer Achterbahnfahrt und dem Kribbeln im Bauch ist es natürlich nicht zu vergleichen. ;) Es geht eher darum, dass manche Produkte im Regal ein wenig – wie soll ich sagen – langweilig wirken, sie aber im Katalog und passenden Ideen viel besser zeigen, was sie denn eigentlich können. Ich persönlich bin auch kein Fan von großen Verkaufsveranstaltungen, bei denen ich Angst haben muss, dass mir der Verkäufer jedes Mal im Nacken sitzt, sobald ich ein Produkt auch nur angucke. In den kleinen Bastelrunden, die ich erlebt habe, war es eher ein fröhliches Zusammensitzen mit viel Basteln, Lachen und Schnacken. Und wer darauf keine Lust hat, kann einfach bei seiner Demo bestellen.
  3. Willst‘ was gelten, mach dich selten: Ein Spruch für’s Phrasenschwein, der aber bei manchen Firmen eingesetzt wird. Auch bei Stampin‘ Up!. Indem es die Produkte nicht überall im Handel gibt, sichert man sich die Exklusivität.

Bei Fragen könnt ihr mich sehr gerne immer anschreiben, ich antworte so schnell es geht.

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