Das Farbkonzept

Vermutlich wir der eine oder andere bereits häufiger mit dem Kopf geschüttelt, wenn ich hier von Waldmoos oder Brombermousse erzähle. Nun ist es nicht so, dass ich eine lebendige Phantasie habe, sondern dass Stampin‘ Up! da einfach sehr kreativ ist ;). Wobei, ich finde die englischen Namen fast noch kreativer als die deutschen Varianten. Wie auch immer, es gibt eine Menge Farben und für diese gibt es auch mehrere Kategorien. Die Gründe sind dafür vermutlich vielfältig. Auf der einen Seite wird es für den (ungeduldigen) Bastler wie ich es einer bin deutlich übersichtlicher, wenn ich mehrere Gruppen an Farben habe. Auf der anderen Seite ist natürlich auch etwas Marketing dabei. So gibt es auch eine Farbgruppe mit zwei Untergruppen, die abwechselnd alle zwei Jahre ausgetauscht werden. Vielleicht fragt ihr euch, warum ich eine Extra-Seite nur über die Farben kreiere: Für mich sind die Farben und deren Konzept ein zentrales Element der Stampin‘ Up Strategie, daher möchte ich gerne auf das bunte Sammelsurium eingehen. Aber genug der Theorie, jetzt ab zur Praxis. Hier seht ihr ein Bild mit den verschiedenen Gruppen, leider nicht auf Deutsch. Gleich vorweg: Ich hatte ja schon in meinem Beitrag „Die ersten Schritte“ kurz etwas zu der Wirkung der Farben geschrieben. Auch hier gilt, schaut euch die Farben am besten in natura an, Fotos verfälschen die Wirkung teilweise sehr.Colors-Stampin-Up

Ihr seht schon, dass es recht viele Farben gibt. Gleich zu Beginn, ich besitze nicht alle Farben. Klar wäre es toll, aber das ist ein Luxus, den ich mir (noch) nicht gönne. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Farben zu kombinieren, so dass man auch mit einer individuellen Auswahl weit kommt.

 

In Colors

Die In Colors sind etwas ganz Besonderes, da sie alle zwei Jahre ausgetauscht werden. Ihr seht, dass es zwei Gruppen der In Colors gibt, sodass letztendlich jedes Jahr fünf neue Farbtöne auf den Markt von Stampin‘ Up! kommen. Zum neuen Jahreshauptkatalog herrscht dann immer ganz viel Aufregung, da es parallel neues Papier, Stempelkissen und Zubehör gibt. Wie diese In Colors entstehen und warum sich Stampin‘ Up! gerade für diese In Colors entschieden hat, das weiß ich schlichtweg nicht. Aber ich vermute, dass man durchaus auch Trends berücksichtigt und schaut, wie sich die neuen Farben in das Gesamt-Angebot einfügen. Mitunter werden In Colors auch in das Standard-Angebot übernommen. Nun ist es nicht schlimm, wenn man nicht jede Farbe der In Colors schön findet. Auch ich habe meine Favoriten und kann mit manchen Tönen mehr anfangen, mit manchen weniger – und mit noch anderen noch weniger ;) Dies ist ja das Schöne, ihr könnt frei wählen und braucht nicht alle auf einmal kaufen. Ich werde in den nächsten Wochen mit ein paar In Colors Projekte vorstellen.

 

Brights / Signalfarben

Wie der Name schon verrät, leuchten diese Farben und sind sehr auffällig. Ich habe einmal in meinen Vorräten geschaut, welche Farben ich von dieser Gruppe mein eigen nenne. Es sind erstaunlich wenige, passt aber dazu, dass ich noch recht zurückhaltend mit Farben bin ;) Ich nutze die Signalfarben zum Highlighten oder als zweite Lage, also wirklich recht sparsam. Es gibt aber viele, viele tolle Kreationen im Netz mit diesen Farben.

 

Subtles / Pastellfarben

Bei den Pastellfarben tobe ich mich regelmäßig aus, die sind genau mein Ding. So wird es euch auch nicht überraschen, dass ich von diesen die größten Vorräte habe. Ich verwende die Pastellfarben für alles, also für zweite Lage, aber auch für Formen und Hintergründe. Sie sind eher gedeckt und daher kombiniere ich sie gerne.

 

Regals / Prachtfarben

Wie soll ich die Farben am besten beschreiben, in der Musik würde ich sagen, dass sie von ihrer Intensität den Bass darstellen. Sehr kräftig, intensiv, nicht zu knallig. Ich finde, dass man von diesen auch gut welche für maskuline Karten verwenden kann. Dies fällt mir bei den Pastelltönen schon etwas schwerer.

 

Neutrals / Neutralfarben

Diese sind für mich bei meinem Basteln das Fundament, es gibt kaum eine Karte ohne irgendeine Neutralfarbe. Sie stechen nicht heraus, aber runden das Bild ab oder setzen andere Farben in Szene. Für mich unheimlich wichtig und nicht wegzudenken.

Zu den Farben gibt es in der Regel auch Nachfülltinte, Stempelkissen, Papier, Stampin‘ Write Marker. Wobei, Papier ist nicht Papier, wie ich lernen musste. So gibt es das Papier in DIN A4, aber in wenigen Fällen auch das Format 30,5 cm x 30,5 cm. Zusätzlich hat Stampin‘ Up! auch Designerpapier (DSP) im Angebot. Dieses hat abhängig von der Farbfamilie den Grundton und dazu ein Muster wie Punkte oder Streifen. Und dann gibt es noch weitere Designerpapier-Sorten, die mehrere Farben miteinander kombinieren. Ich habe mir ein Packen DSP gegönnt und es hält ewig. Außerdem könnt ihr auch Designerknöpfe oder kleine Pünktchen passend dazu auswählen – also wirklich alles, was das Herz begehrt und wie ihr gerne bastelt.

Ich hatte ja geschrieben, dass ich nicht alle Farben besitze, sondern stattdessen eben kombiniere. So verwende ich mangels Calypso Stempelfarbe Altrosé, auch bei den Brauntönen bin ich flexibel.

Zu guter Letzt habe ich euch eine Übersicht erstellt mit den deutschen und englischen Namen, da im Netz oftmals auch die englischen Bezeichnungen zu finden sind.

Colors-Stampin-Up

Ein Gedanke zu “Das Farbkonzept

  1. christina 13. Juli 2016 / 19:16

    Bei den “ bright „habe ich einige Farben gefunden die ich klasse finde

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