Über mich

„Noch ein Bastel-Blog“ wird sich vermutlich so manch einer denken und innerlich mit den Augen rollen – ich kann es verstehen ;) Es gibt zahlreiche, sehr gute Blogs und das Rad werde ich auch nicht mehr neu erfinden. Mit meinem Blog möchte ich eher ein wenig Tagebuch führen und für mich selbst dokumentieren, was ich in meiner Bastelecke fabriziert habe. Dabei werde ich auch zugeben, was alles schief gelaufen ist und worauf man am besten achten sollte.

Auf meinem Blog findet ihr vor den Beiträgen manchmal ein kurzes Stichwort:

  • TTT: In diesen Beiträgen schreibe ich entweder über eine Technik oder eine Anleitung
  • Oldies: In dem Beitrag habe ich überwiegend Produkte verwendet, die nicht mehr bei Stampin‘ Up! erhältlich sind. Klassischerweise Produkte aus einem alten Katalog oder aus einer Sale a Bration Aktion.
  • Literatur: 2-3 im Monat werdet ihr bei mir auch eine Rezension zu einem Buch finden, das ich guten Gewissens weiter empfehlen kann
  • Reisen: Wenn ich einmal wieder meine Koffer gepackt habe, gibt es auch einen kleinen Reisebericht.

Ihr findet mich auch direkt bei Stampin‘ Up! (*klick*)

Wenn ich nicht bastle, schiebe ich den Großteil meines Tages Zahlen hin und her oder kalkuliere. Das Basteln ist eine tolle Möglichkeit,  auf andere Gedanken zu kommen und einfach nur zu entspannen. Ich bastle gerne Karten, wage mich aber auch zunehmend an Verpackungen. Daher werdet ihr auf meinem Blog eine bunte Mischung finden. Außerdem bin ich eine große Leseratte. Leider komme ich nicht mehr so viel zum Lesen, versuche aber immer noch, mir dafür meine Zeit zu nehmen. Wenn ich dabei ein Buch entdecke, das mir besonders gut gefallen hat, stelle ich dieses hier auch vor. Ach ja, und ich reise sehr gerne. Früher deutlich mehr als heute, doch wenn sich die Gelegenheit ergibt, packe ich meinen Koffer und erkunde die Welt. Dabei habe ich ein Faible für Südostasien und Skandinavien, wo ich nicht oft genug hinreisen kann. Meine Leidenschaft für Skandinavien liegt wahrscheinlich an meinen norddeutschen Wurzeln. Ich bin in Heiligenhafen aufgewachsen, direkt an der Ostsee. (Wer das Städchen Heiligenhafen nicht kennt: Das liegt vor der Insel Fehmarn und in der Nähe von Lübeck, Kiel und etwas weiter entfernt von Hamburg). 2004 hat es mich zum Studium nach Berlin verschlagen und hier bin ich immer noch und genieße das Großstadtleben.

Viele Grüße und euch viel Spaß beim Stöbern

Janine

4 Gedanken zu “Über mich

  1. Markus 8. Mai 2016 / 17:44

    Liebe Frau Janine Bastelbazzzille,

    jetzt ist sie doch einmal fällig, die kleine Laudatio auf ein Dein tolles Hobby. Aber von vorn.

    Phase 1: Bis hierher

    Also… Basteltanten gehörten ja bislang nicht zu meinen „Kommunikationsfavoriten“.
    Die waren einfach auf anderen Planeten zu Hause. Mochten komische Sachen.
    Lachten über ganz andere Dinge als ich. Was vielleicht sogar das Wichtigste ist.
    Wo das herkommt, weiß ich nicht. Der Blick zurück in die Kindheit – oft hilfreich beim Ergründen eigener Begrenztheit – hilft mir hier nur bedingt. Vielleicht war’s ja wirklich der Kartoffeldruck, der mir die Freude an Ästhetik und Tun am Basteltisch von Anfang an ein wenig ausgegraut hat:
    Schlecht geschnittene Muster, die durch ‘zigfaches Wiederholen auf unschuldigem Papier einfach nicht besser werden wollten.
    Die im Gegenteil am Ende so skurril zermatscht aussahen, dass es einem leidtun konnte.
    Und dann noch dieses „Das hast Du aber fein gemacht“, was man eh niemandem mehr geglaubt hat.
    Warum wird man als Kind von Erwachsenen eigentlich so oft belogen? Ein beherztes „Lass das lieber, such‘ Dir was anderes“ hätte mir wohl mehr geholfen und anderen einiges erspart. Und nebenbei meine auch nicht gerade besonders ausgeprägte Kritikfähigkeit gestärkt. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte…

    Zu meinem Glück ging es Frau Z. auch nicht anders. „Im Kindergarten ist wieder Bastelnachmittag“ löste in uns, inhaltlich dekodiert, mindestens ebenso viel Entsetzen aus, wie wenn wiedermal „Nightmare on Elm-Street“ gewesen wäre und wir zu allem Überfluss auch noch dort gewohnt hätten.
    Und es war erschreckenderweise auch noch viel realistischer: Da saßen dann fünfzehn überaus talentierte, bis in die Zehenspitzen motivierte Bastelmuttis unter professioneller Anleitung der Kindergärtnerin beisammen und hatten phantastische Ideen und goldene Händchen für den einzigartig besonderen Lampion zum Dorf-Lichterfest: Strahlende kleine Kunstwerke, die glückliche kleine Gesichter erleuchteten. In denen sich Mamas ganzer Stolz spiegelte.
    Und dahinter, in gehörigem Abstand, der beste Sohn der Welt mit der bemitleidenswerten 1,50 € Mc-Paper Laterne. Allein, gemieden, fast aussätzig, trottete er trotzig hinterdrein, froh, mit seinem Massenartikel billigster Machart überhaupt noch dabei sein zu dürfen. Die Tränen gerade erst getrocknet, nachdem Frau Z., seine Mama, ihren bedauernswerten Bastelversuch beim ersten Entzünden der Kerze augenblicklich entflammt hatte…

    Schließlich hat sie sich auch gar nicht mehr darum bemüht, eine gute Ausrede gegen Bastelnachmittage zu finden. „Ich muss unbedingt mit dem Kaninchen zum Arzt“ war am Ende schon eine der kreativeren Varianten. Es hat eh niemand mehr geglaubt. Wofür sich dann noch Mühe geben beim Lügen?

    Soviel also zum Boden, der bei mir rein seelentechnisch zu bestellen ist, wenn man mich bastelmäßig beeindrucken möchte.
    Aber zum Glück ist ja in fast jedem von uns der Drang, sich seinen Kindheitstraumata in verschiedenen Lebensphasen immer wieder mal zu stellen. Wir warten dann latent auf die göttliche Fügung, die sich dann und wann in Geschehnissen, Engeln oder Menschen zeigen kann und hoffen inständig auf die zweite Chance, mit den zementierten Vorurteilen endlich brechen und mit der eigenen Vergangenheit Frieden schließen zu können.
    Vielleicht hast Du das leichte, nervöse Zucken meines linken Auges bemerkt, als Du mir erstmals von Deinen Basteleien erzählt hast. Das passte so gar nicht: Die freundliche, sympathische Kollegin, Schwester im Geiste bei der Flucht vor der Technik- und Zahlenwelt für eine kurze Mittagspause – war eine Basteltante! Dabei war bisher doch alles in Ordnung gewesen! Das Seltsame war: Es tat auch gar nicht mal so weh. Das musste die Fügung sein. Ich konnte darüber reden. Ehrlich interessiert nachfragen. Und schließlich auf den klicken…

    Phase 2: Ab hier

    Der Rest ist schnell erzählt. Ich hatte augenscheinlich einfach ein paar „Bastelepochen“ verpasst. So, als würde man jemanden, der das letzte Mal vor einem Computer mit grün blinkendem Cursor verzweifelt ist, ein Smartphone mit „Google Earth“ in die Hand geben. Von „Basteln Steinzeit“ auf „4.0“ sozusagen.
    Was war hier nicht alles passiert! Stempel gab es wohl immer noch. Aber mit denen, ihren „erhabenen“ Geschwistern, den Stanzen und etwas Phantasie ließen sich Dinge zaubern, die ich nie für möglich gehalten hatte: Kleine, individualisierte Kunstwerke. Ideenreich, kreativ und humorvoll. Niemals pompös oder einschüchternd.
    Eine ganz persönliche Wertschätzung für jeden Beschenkten. Frau Z. und ich waren jedenfalls hin und weg.

    Natürlich wissen wir, dass dahinter mehr als eine ganze Menge Arbeit ist. Etwas, dass für alle Dinge, die eine gewisse Strahlkraft besitzen, gilt: Man muss sie gerne tun. Sie werden von einem inneren Antrieb befeuert, den man nicht immer wieder aufs Neue anwerfen muss. Der einen einfach führt und leicht laufen lässt. Wohl jedem, der so etwas für sich finden kann…

    Janine, Deine Seiten haben uns wirklich beeindruckt. Ich hoffe, Du kannst noch ganz viele tolle Dinge zaubern und vielen Menschen (ja, ich weiß, das sind fast ausschließlich Frauen ;-) Deine Idee vom individuellen Gestalten alltäglicher Dinge mitgeben: Überraschend, berührend, witzig und sich selbst auf eine entspannende Weise gar nicht so schrecklich ernst nehmend. Was für eine nette Insel der Kreativität im Meer hochverfügbarer Massenprodukte.
    Was für ein inspirierender Luxus, Alternativen zu Dingen zu suchen, die man heute gedankenlos in 3 Minuten so nebenbei „mitnehmen“ kann.
    Darf ich auch noch erwähnen, dass die Art, in der Du Deine Website und Deinen Blog gestaltet hast, ihr Übriges zum Gesamteindruck beiträgt? Witzig geschrieben, immer ermunternd und motivierend, niemals belehrend, liest sich alles fast wie von selbst.

    Frau Z. und ich werden in diesem Leben vielleicht keine Bastelfamilie mehr werden. Aber sie wissen einmal mehr zu schätzen, was geschehen kann, wenn Menschen Dinge tun, die sie einfach mögen: Eine kleine Zauberei…

    Liebe Grüße, Frau Z. und Markus

    PS: Zeigst Du mir bei Gelegenheit den Filofax? Mensch, das ist doch nun wirklich wieder datentechnische Steinzeit! Aber wie angenehm gestaltet in „Design 4.0“. Ich werde gar nicht erst versuchen, mein Handy mit dem synchronisierten Outlook-Kalender daneben zu legen. Viel zu kalt ;-)

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  2. stempelnstanzenstaunen 24. Juni 2016 / 17:05

    Hallo ihr beiden,

    mit Schnecken-Tempo ist mein Antwort-Tempo noch wahrlich positiv bezeichnet, aber ich muss gestehen, dass ich tatsächlich mir zig Antworten hin und her überlegt hatte, ich jedoch eine nach der anderen verworfen hatte – die Messlatte war einfach zu hoch :). Doch jetzt geht es ran an den Speck.
    Beim letzten Mittag hatte ich übrigens mal ganz dezent geschaut, ob ich ein verräterischen Augen- oder Muskelzucken beim Schlüsselwort „Basteln“ entdecke, doch da war nichts, das werte ich als gutes Zeichen :).Als erstes ein ganz großes Danke für euren Kommentar und ich musste so manches Mal schmunzeln, weil ich tatsächlich auch so manch traumatisches Bastel-Erlebnis in der Vergangenheit hatte. Zeichnen war nie meine Stärke, dies ging bei mir eher in Richtung „abstrakte Kunst“. Auch das Ausschaben dieser Gummi-Matten mit kleinen Messern (ich habe den Namen vergessen) war bei mir eher eine blutige Angelegenheit, weil ich nicht nur die Gummi-Matte mit Schwung bearbeitete, sondern auch regelmäßig meine Finger. Mein Lehrer schüttelte am Ende immer nur noch resigniert mit dem Kopf, wenn ich das nächste Pflaster brauchte. Nach der Schule war ich dann froh, erst einmal eine Bastel-Pause zu haben.

    Ich freue mich daher umso mehr, wenn ich so eine tolle Rückmeldung wie von dir bekomme. Das motiviert mich unheimlich, auch dann, wenn mal wieder am Basteltisch nichts klappt und ich meinen „Bastel-Kram“ mit Schwung zur Seite schiebe. Und selbstverständlich werde ich meinen Filofax einmal mitbringen – aber Vorsicht, wenn ich erst einmal damit anfange, höre ich nur ganz schwer wieder auf ;).

    Liebe Grüße Janine

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  3. Tamara Schumacher 26. August 2017 / 0:03

    …Hallo Ihr Lieben,

    allein dies hier zu lesen hat sich gelohnt die Seite zu finden. Bin auch eine jener Basteltanten und bin durch Zufall über YouTube hierher geraten.

    Liebe Janine, Dein Kollege Markus sollte unbedingt das schreiben beginnen. Er hat so einen tollen Stil, ich habe mich schlapp gelacht.

    Aber im Ernst Deine Seite gefällt mir und ich werde Sie öfter besuchen.

    Kreative Grüße aus Essen Tamy, Basteltante (Nickname)

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    • stempelnstanzenstaunen 5. September 2017 / 21:44

      Hallo Tamy,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar und das richte ich Markus sehr gerne aus :).

      Liebe Grüße nach Essen Janine

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